Betreiber der

Nordseedrohne

Seit über 25 Jahren beim Fernsehen





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    Technisches Verständnis und Gefühl für Zeit und Raum

    Karl-Heinz Sünkenberg


    Was Sünkenberg gar nicht mag, sind halbe Sachen. Bevor die Nordseedrohne gegründet wurde, hat der Fernsehmacher monatelang recherchiert, sich hunderte Videos von Luftaufnahmen im Internet angeschaut und sich schließlich nach einem Hersteller umgesehen. Schnell wusste er, dass es zwei Komponenten gibt, die maßstäblich für das Betreiben einer Drohnenfirma verantwortlich sind: Drehen und Fliegen. Und da Karl-Heinz Sünkenberg schon seit Jahrzehnten dreht und Beiträge produziert, brauchte er nur noch eine Komponente zu lernen: das Fliegen.

    Ob er das Zeug hat zum Fliegen, wurde nun getestet. Die Phase sollten auch die Mitarbeiter des Friesischen Rundfunks zu spüren bekommen. Sünkenberg bestellte sich eine kleine Übungsmaschine und die sauste dann durch das Funkhaus - und die Mitarbeiter mit Besen und Kehrblech hinterher.

    Tagelang ging das so. Karl-Heinz Sünkenberg musste häufig bei den Nachbarn klingeln, um seinen Flieger wieder aus den Bäumen der angrenzenden Grundstücke zu bekommen oder mit einer hohen Leiter die Maschine aus der Dachrinne zu ziehen. Auch Gummistiefel halfen weiter, als es galt, die kleine Drohne aus dem Schlot zu holen. Eigentlich hätte die Maschine nach einer Woche in Schutt und Asche liegen müssen, aber sie flog und flog und flog.

    Übung macht den Meister. Ein Spruch, der auch beim Drohnenfliegen eingesetzt werden kann. Denn nach rund 14 Tagen gehorchte die DJI-Phantom und es gab kaum noch Abstürze. Die Flüge wurden immer ruhiger und Sünkenberg hatte den Dreh schließlich raus. Die Luftaufnahmen bekamen eine andere Form und wirkten plötzlich nicht mehr wie im Actionfilm. Keine Bilder mehr von Ästen, Laub und Dachrinnen. Jetzt folgten imposante Aufnahmen vom Land und Meer - und damit auch die ersten Komplimente.

    Die kleine Maschine ist zum Üben sehr gut geeignet, aber für den professionellen Einsatz gerade wegen der Stabilität in der Luft kaum einsetzbar. Karl-Heinz Sünkenberg erstellte einen Businessplan und schaffte sich im Zuge der Zeit das notwendige Equipment an, das zum beruflichen Drohnenfliegen notwendig ist.

    Die Entwicklung der Nordseedrohne mit allen Etappen kann man sehr gut im Geschichtsbuch nachlesen.

    Zum Geschichtsbuch der Nordseedrohne

Kurzportrait



Karl-Heinz Sünkenberg gründete das Unternehmen Nordseedrohne am 01.06.2013 zunächst als Einzelunternehmen. Einen Monat später wurde die Nordseedrohne zu einer GmbH umgewandelt. Sünkenberg ist schon seit Jahrzehnten im Fernsehbereich unterwegs. Nach vielen Jahren Produktionsarbeit für RTL, ARD, ZDF und Sat1 verschlug es den Fernsehmann in das Land der Windräder. 2005 gründete er den Friesischen Rundfunk. Dort ist Sünkenberg geschäftsführender Gesellschafter. FRF strahlt das Programm in ganz Niedersachsen aus. Im Jahr 2009 folgte dann die Gründung des FRF-Pavillons. Dort ist Sünkenberg als Inhaber aktiv. Das Fan-Zentrum ist eine Gastronomie im FRF-Funkhaus.


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